BIO-Saatgut
Das Bio-Siegel ist das staatliche verbandsunabhängige und markenübergreifende Erkennungszeichen für biologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel.
Um sich in dem Dschungel der Bezeichnungen und Formulierungen zurecht zu finden, gilt eine einfache Regel: Nur wo „Bio“ draufsteht, ist auch „Bio“ drin, denn „Bio“ ist geschützt.
Dieser geschützte Begriff darf für die Bezeichnung eines Produkts nur dann benutzt werden, wenn mindestens 95 Prozent der Zutaten Ursprungs aus ökologischem Landbau stammen. Somit können sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei dieser Bezeichnung darauf verlassen, dass die Produkte mindestens dem Standard der EG-Öko-Verordnung entsprechen.
| Aussaat
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Ab Ende Februar zum Vorziehen in Kisten und ab April bis Anfang Juni direkt ins Freiland. Im August für die Herbsternte. Saattiefe ca. 0,5 bis 1 cm. |
| Keimung
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Nach ca. 10 bis 12 Tagen. Erste Aussaaten nach ca. 20 Tagen pikieren. Bei Trockenheit die Saatreihen unbedingt vorher wässern. |
| Kultur
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Reihenabstand 30 cm, in der Reihe 35 cm. Winterkulturim frostfrei gehaltenen Gewächshaus sehr gut möglich. Im Sommer reichlich gießen. |
| Standort
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Guter, tief gelockerter Gartenboden, Sand- und schwere Lehmböden ungeeignet. Hoher Stickstoffbedarf, am besten flüssig nach der Pflanzung ausbringen. |
| Ernte
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Ernte ca. 10 Wochen nach der Aussaat. Für die spinatähnliche Verwendung nur 1/3 der Blattmasse ernten und Herzblätter nicht beschädigen – er wächst nach. |
| Verwendung
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Die Blattmasse wie Spinat, die Rippen wie Spargel. Hoher Mineral- und Vitamingehalt, viel Carotin und Calcium. |
| Bio
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Nur wo BIO drauf steht ist auch BIO drin. Denn alle Produkte, die mit dem Gemeinschaftslogo gekennzeichnet sind, müssen entsprechend der EG-Öko-Verordnung produziert und kontrolliert werden. DE-ÖKO-006 |
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